Hotel

Best Preis mit Garantie

Antwort auf Plattform-Provisionen

Die von der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung) ausgelöste Diskussion rund um Buchungsplattformen, steigende Provisionen, Direktbuchungen über Plattformen der LTOs bzw. ÖW (Österreich Werbung) bis hin zum Aufbau eines eigenen Österreich Portals hat bei der Kärnten Werbung zu einem interessanten Projekt geführt: die „Best Preis Garantie". Damit sollen Buchungen direkt auf den Websites der Hotelbetriebe forciert werden und zwar unter anderem dadurch, dass das Abwandern bereits dort surfender potentieller Gäste zwecks Preisver- gleichs zu Anbietern wie HRS oder Booking.com aber auch zu Bewertungsportalen verhindert wird. Die Resonanz ist stark: Bis Dienstag dieser Woche hatten sich 196 Kärntner Hotels entschieden, diese „Best Preis Garantie“ abzugeben und sind dadurch mit einem speziellen Logo auf ihrer Website gekennzeichnet bzw. als Gruppe auf www.kaernten.at zu finden.

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Online boomt auch im Ferientourismus

Tiscover verzeichnet 49 Prozent Buchungsplus – Erfolgsrezept: Schneller und billiger als das Reisebüro
Der starke Trend zu Online-Buchungen hielt auch im vergangenen Winter an: Während der Tourismus in Österreich bei den Nächtigungen insgesamt knapp über 2 Prozent zulegte, erhöhte sich die Zahl der Buchungen über die Buchungsplattform und HRS-Tochter Tiscover um satte 49 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass wir auch im kommenden Sommer um 30 bis 40 Prozent Zuwachs erreichen“, erklärte Tiscover-Geschäftsführer Konrad Plankensteiner bei der Vorstellung der Winterbilanz. Die Gründe für diese Entwicklung zeigte eine Befragung von 3.700 Kunden: Größere Auswahl, sofortige Verfügbarkeit und preisgünstiger als über ein Reisebüro.

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Es fehlt mehr als 1 Mrd.

Inflation frisst Tourismuseinnahmen

Mit überaus positiven Statements wurde in den zurückliegenden Tagen von Seiten des Tourismus die von der Österreichischen Nationalbank (ÖNB) präsentierte Leistungsbilanz 2011 kommentiert. Der darin ausgewiesene Überschuss aus dem Reiseverkehr ist der höchste seit drei Jahren, wobei die touristischen Einnahmen stiegen, die Ausgaben der Österreicher für Auslandsreisen zurückgingen. „Die Tourismuswirtschaft in Österreich hat wieder ganze Arbeit geleistet, sie reißt damit die österreichische Handelsbilanz einmal mehr heraus”, freut sich Hans Schenner, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Ohne Tourismus wäre Österreichs Wirtschaft ein Sanierungsfall“, meint Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung).

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Von der 10-Betten-Pension zum Hotel-Imperium

Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) eröffnete Freitag voriger Woche ihr bislang größtes und wichtigstes Hotelprojekt

Es gilt als DAS Tourismus-Vorzeigeprojekt Kroatiens: jenes auf der Halbinsel Punta Skala, wenige Kilometer nördlich von Zadar an der Dalmatinischen Küste. Rund 160 Mio. Euro wurden in das Super-Resort investiert (siehe auch „Namen News“ auf Seite 2), mit der FMTG als Developer und Management-Gesellschaft. Die Anlage (5-Sterne Leading Hotel of the World Falkensteiner Hotel & Spa Iadera, 4-Sterne Family Hotel Diadora, sowie die Residences Senia) stellt nicht nur für Kroatien einen Meilenstein,  sondern auch den bisherigen Höhepunkt in der fünfzigjährigen Unternehmensgeschichte der Falkensteiners dar, die in Südtirol ihren Ausgang genommen hatte, in Österreich ihre Zentrale erhielt und sich heute über mittlerweile 30 Hotels in sechs Ländern erstreckt, zuzüglich zur Touristik-Sparte mit mehreren Incoming-Agenturen sowie einem erfolgreichen Joint-Venture mit der TUI (der Direktveranstalter „Reisefalke“).

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Budget-Hotel-Baby am Wiener Storchengrund

Am 10. Mai feiert ein Hotelprojekt in Wien seine Dachgleiche, das beim künftigen Betreiber mit Sicherheit mit Emotion verbunden sein wird

In einem Jahr soll es fertig sein, das 3-Sterne Star Inn Hotel in der Linken Wienzeile, Ecke Storchengasse, wenige Hausnummern stadteinwärts vor dem Renaissance Hotel. Es wird über 283 Zimmer und 566 Betten verfügen und mit März 2013 im selben Monat eröffnen, wie das luxuriöse Palais Hansen Kempinski Vienna am Ring. An sich nichts Besonderes, wäre da nicht der Hotelier, der hinter dem Vorhaben steht: der gebürtige Österreicher Paul Garai, der nahezu exakt zehn Jahre vor der geplanten Eröffnung nach mehr als zwei Dekaden bei Accor den Sprung in die Selbständigkeit gewagt und die Star Inn Hotels gegründet hat. Wien hatte er dabei immer im Fokus, doch bis es soweit war, floss viel Wasser die Donau hinunter.

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