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Tunesien-Freuden mit Aldiana und Co.

Lokalaugenschein in Hammamet zeigt, dass sich in dem Land viel tut – was übrigens auch auf Aldiana zutrifft

Tunesiens Tourismus – von der Regierung über das Fremdenverkehrsamt bis hin zu Hoteliers und Incomingagenturen – hat viel Geld für Verbesserungen in Service und Infrastruktur investiert. Über die Ergebnisse konnten sich Anfang Oktober Reisebüromitarbeiter aus Österreich auf Einladung von Thomas Cook/Neckermann, dem Club Aldiana und dem Tunesischen Fremdenverkehrsamt (vertreten durch Béatrice Chicanaux) überzeugen. T.A.I. war mit dabei und nutzte die Gelegenheit für ein informatives Gespräch mit Aldiana Hammamet-Clubchef René Schönemann sowie Aldiana Verkaufsleiter Aldiana Österreich Gert-Jan Russchen.

Die Hotelanlage, seit 1982 ein Aldiana Club, ist 40 Jahre alt, liegt direkt am Meer und verfügt über Bungalows, Doppel- und Familienzimmer sowie vier Suiten. Geboten werden zudem mehrere Restaurants, eine Bar, fünf Pools (eines davon beheizt) und zahlreiche Sportangebote, unter anderem auch einen Golfübungsbereich. Zimmer und Anlage werden ständig renoviert und saniert.

Der Großteil des Angebotes ist all inklusive, doch „für die Wassersportangebote müssen unsere Gäste einen gewissen Kostenbeitrag leisten. Denn wir wollen hier ein hohes Qualitätsniveau und beste Geräte bieten“, erklärt René Schönemann, der sich über eine gute Auslastung freut. Schönemann: „Wir sind in den Sommermonaten immer ausgebucht und können auch in der Vor- wie Nachsaison noch eine Auslastung von 50 bis 60 Prozent verzeichnen“.

Die insgesamt 163.000 jährlichen Aldiana-Clubgäste kommen zum überwiegenden Teil aus Deutschland und nur eine eher geringe Anzahl aus anderen europäischen Ländern, darunter rund 6.000 Österreicher, wobei die Rate in der österreichischen Anlage (Hochkönig), prozentuell höher ist, als in den anderen Anlagen. Die beiden neuen Anlagen in Österreich, Aldiana Salzkammergut seit 15. Oktober 2009 (siehe Seite 10) und Aldiana Landskron (Eröffnung Mai 2010), werden den Anteil der Österreicher mit Sicherheit noch weiter erhöhen.

Derzeit betreibt die Aldiana GmbH, zu 75,1 Prozent im Besitz des spanischen Baukonzerns Grupo Santana Cazorla (Rest Thomas Cook AG), zehn Clubanlagen, wovon der Aldiana Makadi Bay in Ägypten die neuste Sonne/Strand-Anlage ist. „Für die Zukunft haben wir schon einige Projekte in Planung und schauen uns diverse Standorte, darunter Kreta und Gran Canaria, näher an“, berichtet Russchen.

Zurück nach Tunesien: hier hat sich vor allem bezüglich Infrastruktur viel getan. So wurde und wird das Autobahnnetz ständig erweitert. Ein neuer Flughafen, bei der Stadt Enfidha nahe Hammament, steht kurz vor der Fertigstellung: die Eröffnung soll bereits im November 09 erfolgen. Er soll in der Endausbaustufe 2012 über vier Landebahnen und zwei Terminalgebäude verfügen und wird damit einer der größten Flughäfen Afrikas sein.

Auch bezüglich Umweltbewusstsein und die Ausbildung des Hotelpersonals hat man einiges getan, wie Béatrice Chicanaux berichtet. So ist Tunesien das einzige afrikanische Land mit einem eigenen Umweltministerium. Vom Staat wurde auch das Ausbildungsniveau des touristischen Personals vorgeschrieben. 

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