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Große Kuchenstücke und kleine Brösel

Umsatz der Reisebüros und Reiseveranstalter stagnierte im Vorjahr

Österreichs Reisebüros und Reiseveranstalter erwirtschafteten 2008 einen Umsatzerlös von rund 4,1 Mrd. Euro. Das geht aus dem vor kurzem veröffentlichten „Bericht über die Lage der Tourismus und Freizeitwirtschaft in Österreich 2008“ hervor, der vom Wirtschaftsministerium erstellt und Mitte Oktober im Tourismusausschuss des Nationalrates behandelt wurde. Demzufolge haben die Umsatzerlöse im Vorjahr gegenüber 2007 stagniert. Die Daten stammen von der „Leistungs- und Strukturstatistik“ der Statistik Austria.

Im Tourismusbericht werden auch die Incoming-Reisebüros angeführt. Sie tragen, so der Bericht, „mit rund 24 Mio. gebuchten Nächtigungen und einem Umsatz von rund 1 Mrd. Euro zum Erfolg des heimischen Tourismus bei.“ Zum Vergleich: Österreich verzeichnete im Vorjahr in Summe 126,6 Mio. Nächtigungen, davon stammten 92,7 Mio. von Gästen aus dem Ausland. Demnach zeichnen Österreichs Incoming-Reisebüros für etwas mehr als ein Viertel aller Ausländernächte sowie ein Fünftel aller Nächtigungen insgesamt verantwortlich.

Leicht gesunken ist im Vorjahr die Zahl der Arbeitnehmer in den Reisebüros und zwar von 11.189 im Jahr 2007 auf 10.593 im Vorjahr.

Laut Tourismusbericht übten im Vorjahr 2.583 Betriebe das Reisebürogewerbe aus, 2.050 davon verfügen über eine unbeschränkte Reisebüroberechtigung. An der Spitze stehen laut Statistik des ÖRV (Österreichischer Reisebüroverband) ÖVB/Ruefa, gefolgt von TravelStar, der GGKR-Gruppe (Kuoni, Gruber, Geo und Raiffeisen Reisen), Kuoni Franchise sowie TUI Reisecenter. Diese fünf Gruppierungen vereinigen 78 Prozent des Umsatzes – also knapp vier Fünftel – auf sich.

Rund 660 dieser Reisebüros traten als Reiseveranstalter auf. Die größten Reiseveranstalter nach Umsatz sind TUI Österreich (TUI, Gulet, Delphin etc.) mit 37,5 Prozent Umsatzanteil (im Jahr 2007), gefolgt von Thomas Cook (Neckermann) mit 16,5 Prozent, Rewe Austria (ITS Billa, Jahn, Dertour, Meier’s etc.), die auf 15,5 Prozent kommen, und FTI (5,5 Prozent). Die großen Vier kommen zusammen auf drei Viertel des Volumens, die großen Drei auf knapp 70 Prozent.

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