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Starkes Dutzend, stabile 10 im Österreich-Incoming

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Es gibt sie, jene Quellmärkte, deren Aufenthaltsdauern gegen den Trend gleich bleiben oder sogar steigen

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Österreichs Tourismus erreichte 2011 wie berichtet einen neuen Tiefstwert: die Gäste blieben nur noch 3,64 Tage. Vor fünf Jahren lag dieser Wert bei 4,0 Tagen. Die genaue Analyse der zurückliegenden fünf Jahre zeigt aber, dass nicht alle Märkte eine negative Tendenz aufweisen, ganz im Gegenteil: Laut Marketing-Information-System TourMIS hat sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in einem Dutzend Quellmärkte sogar erhöht, in zehn weiteren Quellmärkten ist sie unverändert geblieben.

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Sales statt Jahrmarkt

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actb12Weniger ist mehr im Ö-Verkauf

Es war eine Abschiedsveranstaltung, die da am Wochenbeginn vom 22. bis 24. Jänner in den Hallen C und D der Messe Wien über die Bühne ging: Die actb (austrian and central european travel business) wird es bekanntlich in dieser Form – also mit Teilnahme von Partnerländern aus dem CEE-Raum – nicht mehr geben. Die Zukunft besteht aus den beiden alternierend abgehaltenen Formaten atb_experience (erstmals im Juni 2013 in Kärnten) und der direkten Nachfolgerin der actb, der atb_sales (erstmals 2014, stets in Wien). Ob und wie sich der Verzicht auf die CEE-Aussteller auf die Zusammensetzung der Einkäufer auswirken wird, darüber kann derzeit nur spekuliert werden. Tatsache ist, dass die nach der eher enttäuschenden actb vor zwei Jahren eingeleiteten Maßnahmen ihre Wirkung nicht verfehlen: Die Mehrheit der Aussteller sprach trotz weniger Einkäufern über deutlich bessere Qualität.

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Incoming-Sommerhoffnung trotz Forint-Malaise

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Die Österreich Werbung ortet im Quellmarkt Ungarn noch großes Potential – daran ändert auch die aktuelle Schieflage des Nachbarn im Osten nichts

Allen wirtschaftlichen Problemen des einstigen Musterschülers hinter dem Eisernen Vorhang, Ungarn (Stichwort: Gulasch-Kommunismus), zum Trotz ortet die Österreich Werbung (ÖW) ein großes Potenzial bei Sommergästen aus Ungarn. Das geht aus einer vor kurzem veröffentlichten Länderstudie hervor. Die Strategie der Österreich Werbung dabei lautet: Die Spitzenposition im Winter verteidigen und den österreichischen Sommer verstärkt bewerben.

 

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Wenn aus 1 Euro 1,50 Euro Wertschöpfung werden

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… dann steht Tourismus dahinter, wie durch eine Analyse jetzt schwarz auf weiß nachgewiesen werden kann

Die con.os-tourismus.consulting hat eine Wertschöpfungsanalyse entwickelt, aufgrund derer feststellbar ist, wohin jeder einzelne Tourismus-Euro wirklich wandert. „Damit können erstmals die wirtschaftlichen Effekte einer Strategie, einer Tätigkeit, eines Projektes oder Ereignisses in einer Tourismusdestination genau nachgewiesen werden“, sagt Geschäftsführer Martin Schumacher. Die Meldung dazu wurde bereits vor drei Woche kommuniziert, doch T.A.I. hat das con.os-Team um ein paar konkrete Zahlen ersucht und diese Anfang der Woche erhalten. Diese wurden für die nationale (also gesamt österreichische), regionale und betriebliche Ebene zur Verfügung gestellt.

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Incoming aus UK: Hoffen auf die Trendwende

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Beim World Travel Market in London gab es erste Signale, dass es 2012 erstmals seit Jahren wieder aufwärts gehen könnte

Der viertgrößte Outgoing-Markt der Welt (hinter Deutschland, den USA und China), Großbritannien, ist in den zurückliegenden drei Jahren ordentlich unter die Räder gekommen. 2009 am Höhepunkt der damaligen Finanz- und Wirtschaftskrise, sank das Volumen an Auslandsreisen um 11,8 Prozent, im Vorjahr ging es weiter mit 6,2 Prozent abwärts und auch heuer sollte laut Prognosen noch ein Minus von 1,6 Prozent unter dem Strich stehen, mit um die 54 Millionen Auslandsreisen. Ds sind um 13 Millionen weniger, als noch vor vier Jahren. Die Tourismusbranche blickte deshalb Anfang November mit großem Interesse nach London, wo mit dem World Travel Market (WTM) eine der wichtigsten B2B Fachmessen Europas über die Bühne ging. Mit dabei waren 28 österreichische Aussteller, die den rund 26.000 Fachbesuchern am ÖW-Stand ihre Produkte und Destinationen präsentierten. Die Österreich Werbung (ÖW) nutzte die Gelegenheit, um das aktuelle Stimmungsbild der britischen Tourismusbranche einzufangen.

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