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Österreichs Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie zahlt jährlich 46 Mio. Euro Kommission an Buchungsplattformen im Internet, Tendenz durch die rasante Konzentration der großen Plattformen stark steigend. Während eine Direktbuchung über die eigene Website den Buchungserlös mit 2,5 Prozent belastet, sind es beim Verkauf über Metasuchmaschinen wie Trivago bereits mehr als 20 Prozent. Etliche Landes-Tourismusorganisationen, aber auch die Österreich Werbung haben die über ihre eigenen Websites generierten Anfragen an Metasuchmaschinen weitergegeben, womit die Kosten weiter steigen. Um diese Entwicklung in den Griff zu bekommen, forderte die ÖHV bei ihrem Kongress in Schladming den Aufbau einer „nationalen“ Buchungsplattform: Sie müsste – siehe Schweiz – billiger arbeiten und daher der Hotellerie einen ordentlichen Batzen der 46 Mio. ersparen. Die Idee brachte in Mitgliederkreisen Applaus, ist aber nicht neu und damit ergibt sich die Frage, warum es so etwas nicht längst gibt.