Dem Barack Obama ist in den ersten drei Jahren ...
... seiner Amtszeit das Lachen wohl oft vergangen. Doch Ende Jänner, für einen kurzen Augenblick, wird es wahrscheinlich so herzhaft gewesen sein, wie schon lange nicht. Dafür zeichnete einer seiner möglichen Herausforderer bei den Wahlen im November verantwortlich, der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich: dieser hat im Fall eines Wahlsiegs versprochen, bis 2020 eine permanente Mond-Station einzurichten. Ob Gingrich dort Mondkälber züchten will oder doch eher Mondsüchtige therapieren, verriet er nicht.
Nicht lachhaft sondern bereits Realität ist jener Weltraumbahnhof „Spaceport America“, den Milliardär Richard Branson mit seiner Virgin Galactic vor wenigen Monaten in New Mexico eröffnete. Ab Oktober dieses Jahres sollen von dort regelmäßige Flüge ins All starten. Der Packagepreis: 200.000 US-Dollar, was offenbar gar nicht so viel ist, denn 450 Flüge sind bereits fix gebucht. Mittel- bis langfristig sollen die Weltraumtickets schon für 50.000 Dollar buchbar sein, wofür Branson ein jährliches Passagieraufkommen von einer halben Million für möglich hält.
In die diversen GDS sind die Flüge von Bransons SpaceShipTwo noch nicht eingepreist, doch zumindest die Reiseversicherung dazu wird bald erhältlich sein. Dafür sorgt die Allianz Global Assistance, die „all unseren künftigen Weltraum-Versicherungskunden eine sorgenfreie und angenehme Reise ermöglichen” will. Da lacht nun niemand mehr. Und für die Ausarbeitung einer Versicherungslösung für Reisen zu Gingrichs Mondkälbern bleibt noch ausreichend Zeit, beruhigt alle Ungeduldigen der
PETER


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