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Carnival und RCCL berichten über starke Buchungseinbrüche, doch die dürften nur kurzfristiger Natur gewesen sein – sogar die Concordia könnte wieder in See stechen – Costa-Chef überlegt Marken-Wechsel
Das Unglück mit der Concordia hat bei Costa Kreuzfahrten in den zurückliegenden Wochen die volle Aufmerksamkeit auf die Opfer, deren Angehörige, und auf die zu Schaden gekommenen Passagiere gelenkt. Parallel dazu wurde aber auch Kurs auf die kommende Kreuzfahrtsaison genommen, über der derzeit – nicht nur bei Costa – noch viele Fragzeichen stehen. Denn ob und welche Schrammen die Kreuzfahrtbranche davontragen wird, kann noch nicht abschließend beurteilt werden. Costa-Chef Pier Luigi Foschi sprach dieser Tage von einem 35-prozentigen Buchungsrückgang des Unternehmens seit dem Unglück am 13. Jänner. Er glaubt auch, dass das Image der Marke zerstört worden ist, was einen Neubeginn unter anderem Namen möglich erscheinen lässt. Wie sich das Buchungsverhalten in der Kreuzfahrt-Branche generell entwickelt, dazu lieferten Ende Jänner bzw. Anfang Februar die beiden Weltmarktführer Carnival Corporation (sie ist die Mutter von Costa und hält mit 101 Schiffen bei einem Weltmarktanteil von 49,2 Prozent) und die Royal Caribbean Cruises (RCCL; 44 Schiffe, 24,6 Prozent Marktanteil) erste konkrete Statements.